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Stand: 10 September, 2024 

© 2002-2019 Georg Joh. Reinartz 

 

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Bau der Hochmoselbrücke

Anläßlich eines Besuches der Reha-Kliniken in Bernkastel-Kues, Mittwoch den 23.10.2013, nahm ich die Gelegenheit wahr, mir den begonnenen Bau der Hochmoselbrücke an zu sehen.
Trotz jahrzehnte langer Proteste der Mosel-Winzer, und der Anwohner, wurde der Bau nach langer Vorbereitung von der Landes- und Bundesregierung genehmigt.
Eigentlich sollte das Moseltal zum Weltkulturerbe erhoben werden. Doch nun fehlen die notwendigen Voraussetzungen dafür.
Es wird eine der höchsten Autobahn Brücken in Europa sein.

Die Hochmoselübergang Brücke (z. Z. offizieller Name) wird     1.702,4 m lang, 158 m hoch, 29 m breit und vierspurig sein. Die Brücke ist gelagert auf 10 Stützen. Die Fundamente der Stützen sind bis 30 m im Boden eingelassen.
Die Anschlüsse auf der Eifeler- und Hunsrücker-Seite beinhaltet nochmals 40 Bauwerke (Brücken und Tunnels, usw.),  so daß man mit Kosten von ca. 330 Millionen Euro rechnet. Die Fertigstellung ist für 2016 geplant.

Eigene Bilder und freie Bilder aus dem Internet zeigen anschaulich den Brückenbau und Umgebung: Bauplatz auf der Hunsrücker Seite, Blick von der Hunsrücker auf Eifeler Seite, ein fertiges Fundament für einen Brückenpfeiler, 4 Brückenpfeiler sind z. Z. in Arbeit auf der Hunsrücker Seite, am Ortsteil Rachtig, Proteste der Winzer  in weißer Schrift auf der Eifeler Seite, Landschaft & Mosel Schifffahrt, die Brückenpfeiler und später die Brücke sind immer präsent. Panorama des Mosel-Tales und Animationen mit eingefügter Hochmoselübergangs  Brücke.
                                      Georg Joh. Reinartz
                                           12.11.2013

Meinen Besuch Februar 2017. Georg

3 Videos die den Bau und die Probleme der Hochmoselbrücke beschreiben. Simulation: So entsteht die Hochmoselbrücke. - Drohne (Multikopler): Überfliegt die Mosel und die Baustelle des Hochmoselüberganges. Offizielles Informations-Video.

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B50 Hochmoselübergang

Aktuelle Nachrichten

 

Eröffnung Herbst 2019 vorgesehen.

Standfestigkeit
Experte sieht “Risiko für Menschenleben” bei Moselbrücke
dpa, t-online.de, 30.11.2014

Die riesige Hochmoselbrücke in Rheinland-Pfalz gilt als größtes Brückenbauprojekt in Europa. Sie soll rund 456 Millionen Euro kosten und 2018 fertig sein - und die Zweifel werden immer größer. Wie der "Spiegel" berichtet, gibt es nun offenbar Probleme bei der Standfestigkeit. Die Brückenpfeiler seien auf dem "instabilen Hang" am Moselufer bei Ürzig nicht ausreichend gesichert, warnt der Aachener Ingenieurgeologe Rafig Azzam.

Eine Brücke in dieser Form sei "verantwortungslos", zitiert der "Spiegel" Azzam. Ein "Gefährdungsrisiko für Menschenleben" sei "nicht ausgeschlossen".

Gutachten im Sommer
Weil es Zweifel an der Standsicherheit der Brücke gab, wurde bereits im Sommer ein Gutachten in Auftrag gegeben. Der Untergrund für die umstrittene Hochmoselbrücke war aus Expertensicht für stabil erklärt worden. Das hydrogeologisches Gutachten wurde im Innen- und Wirtschaftsausschuss des Landtags von Rheinland-Pfalz vorgestellt.

"Aus geotechnischer Sicht kann die Brücke standsicher gebaut werden", sagte der Gutachter Rudolf Dürrwang. Er sprach sogar von einer besseren Ausgangslage als angenommen. Dabei ging es vor allem um Sickerwasser an einem sogenannten Rutschhang auf der Hunsrückseite, wo die Brückenpfeiler gebaut werden. Parallel zu den Bauarbeiten wird der Untergrund weiter untersucht.

Zusätzliche Berechnungen gefordert
Rafig Azzam, der unter anderem als Gutachter der Staatsanwaltschaft im Verfahren zum Einsturz des Kölner Stadtarchivs tätig ist, kritisiert dagegen die Untersuchungen zum Brückenbau. Viele relevante Sicherheitsaspekte seien nicht oder nur zu wenig beachtet worden, heißt es im "Spiegel".

Im September hatte bereits der Geologe Jean-Frank Wagner von der Universität Trier den Hang für "rutschgefährdet" gehalten und zusätzliche Standsicherheitsberechnungen gefordert.

Bürgerinitiative will Strafanzeige stellen
Die Bürgerinitiative Pro Mosel will nun Strafanzeige stellen. Die Initiative sei der Meinung, dass der Bau auf der Eifelseite ein großes Risiko berge, sagte der Vorsitzende Georg Laska. Die Anzeige gegen Unbekannt werde an diesem Montag bei der Staatsanwaltschaft eingereicht.